Wie läuft ein erstes Treffen ab? Über eine Demenzbegleitung entscheidet in erster Linie der Mensch, um dessen direkte Begleitung es geht, und dessen Angehörige oder auch ein/e Betreuer/in. Aber auch ich muss eine Entscheidung zur Demenzbegleitung treffen. Jede Demenzbegleitung ist ein individueller Prozess, bei dem es buchstäblich ans Eingemachte geht.
Zunächst ist zu prüfen, ob die Chemie stimmt und ob meine spezielle Art der Hilfe in einem Fall angebracht ist bzw. hilfreich sein kann. Dazu hat es sich bewährt, in ein zwei Sitzungen je ein bis zwei Stunden eine Erstintervention durchzuführen. Im Anschluss erstelle ich eine kurze Analyse mit meinen Beobachtungen und Handlungsempfehlungen, um sie mit allen Beteiligten gemeinsam zu besprechen, damit wir uns auf einen grundsätzlichen Fahrplan einigen können. Auf der Grundlage dieser Analyse und des abschließenden Gespräches wird dann gemeinsam über die weitere Vorgehensweise entschieden.
