Beginnen wir gleich mit einer wirklich wichtigen Sache: Ich empfehle Dir, Dich mit anderen Menschen zusammen zu tun, in deren Leben Demenz eine entscheidende Rolle spielt.
Völlig unabhängig davon, ob Du selbst am Anfang eines Lebens mit der Diagnose Demenz stehst oder Deine Frau, Dein Mann, Deine Mutter, Dein Vater, Deine Schwester, Dein Bruder, Dein Kind, Dein Nachbar oder wer auch immer in Deinem Leben.
Ein gutes Netzwerk wird allen Beteiligten helfen … im neuen Leben mit der Demenz.
Ich beobachte immer wieder, dass die Gewalt der Diagnose Demenz zunächst paralysieren und unfähig zu klaren Gedanken machen kann. Zu groß ist die Angst vor dem Unbekannten, vor der Unausweichlichkeit, vor der Angst selbst. Aber: Es geht nicht allein Dir so!
Viele von Demenz direkt oder indirekt Betroffenen versuchen, meist vergeblich, die Sache mit sich selbst auszumachen. Das ist verständlich, aber überhaupt nicht hilfreich.
Eine kleine Gemeinschaft von Menschen, die das gleiche Schicksal teilen, ist nicht zu verachten.
